Werbung buchen im Internet
Veröffentlicht am: 18. August 2011
In einigen meiner Blogposts habe ich bereits offen kritisiert, dass die Google AdWords- und die Facebook-Werbung sehr teuer sei. Das war vor einigen Monaten. Mein heutiges Update zum Thema Werbung buchen im Internet wird den Leuten, die versuchen wollen mit kostenpflichtiger Werbung erste Geschäfte im Internet ins Laufen zu bringen, sicher verunsichern, denn:
Die Klickkosten für Banner, Textlinks, Flash-Werbemittel und Keywords steigen weiter!
Die Verlierer: Kleine Unternehmer machen mit kostenpflichtiger Werbung Verluste, da diese für das Buchen von Werbung mehr Geld ausgeben, als diese durch Verkäufe wieder hereinholen können.
Die Gewinner: Die Werbenetzwerke, angeführt von Google, steigern weiter ihre Umsätze und erweitern ihre Netzwerke, um die Umsätze noch weiter zu steigern.
In einem meiner früheren Blogpost habe ich bereits meine Pläne für die Zukunft bekannt gegebenen. Mein Ziel war es kostenpflichtige Werbung komplett einzustellen und mit kostenlosem Traffic meine Interneteinnahmen zu stabilisieren. Die gute Nachricht ist, dass ich bereits sein einigen Monaten keinerlei Google AdWords-Werbung mehr schalte, da ich den kostenpflichtigen Traffic komplett durch kostenlosen ersetzen konnte.
Die schlechte Nachricht ist, dass Google in den letzten Monaten verstärkt am Algorithmus herumschraubt und kein Websitebetreiber heute weiß, was für Überrauschungen uns Google morgen zu bieten hat. Ich kann ganz sicher aber einige Fleißige unter euch beruhigen was das Panda-Update von Google betrifft… Websites und Blogs mit eigenem, einzigartigem Content werden nicht herabgestuft oder gar abgestraft – zumindest ist mir bisher kein Fall bekannt, der in diese Kategorie fällt.
Aber zurück zum Thema:
Werbung buchen als Interneteinsteiger – tun oder lassen?
Die Einsteiger werden sich wohl fragen, ob sie kostenpflichtige Werbung überhaupt buchen sollten. In einer Sache bin ich mir 100%ig sicher; wer heute in das Internetmarketing einsteigt – egal welche Nische – wird weder mit Google AdWords noch mit der Facebook-Werbung Gewinne machen. Wenn ein Nutzer das System hinter Google AdWords verstanden hat, wird trotzdem Schwierigkeiten haben profitable Projekte zu starten. Heute ist nicht mehr das Wissen ausschlaggebend – wie in den Anfängen von Google AdWords – sondern ausschließlich das Werbebudget.
Es ist nicht nur so dass die Klickpreise von den Mitbietern für ein Keyword angehoben werden, sondern wird heute für Keywords, die nachgefragt sind und niemand für diese Keywords Anzeigen schaltet, ein Mindestklickpreis festgelegt. Somit kann es für ein Keyword keine Mitbewerber geben, trotzdem zahlt man 15 Cents und mehr pro Klick. Tatsache: Keywords für 3-5 Cents pro Klick? Ein Traum von vorgestern!
Ähnlich läuft die Sache bei Facebook ab. Bei den heutigen Werbekosten wird es zunehmen schwieriger digitale Produkte mit Gewinn zu verkaufen. Ich kann mir schon vorstellen wie die Verkäufer physischer Produkte heute ums Überleben kämpfen! Bereits bei digitalen Produkten – obwohl man nur Kopien verkauft - kann einem schon mehr als nur eine Schweißperle über das Gesucht laufen, wenn man Werbung bucht und später eine einfache Gewinn/Verlustrechnung erstellt.
Wenn man heute mit kostenpflichtiger Werbung seine frischen Projekte mal kurz anstupsen möchte, wird schnell ein blaues Wunder erleben. Nach den ersten hundert Besuchern und das Buchen von „billigsten“ Keywords bekommt man eine Rechung von ungefähr 25 – 30€ (Schätzwert) und hat nichts verkauft. Das Problem ist oft bei den gebuchten Keywords zu finden. Billige Keywords bleiben nicht ohne Grund von der Besuchergierigen Konkurrenz verschont; diese Keywords bringen’s einfach nicht.
Das stellen die meisten Werbetreibenden nach einigen hundert oder tausend Euros fest und wechseln schnell die Keywords. Jetzt kommt bereits der Nächste und schnappt sich mit hohen Erwartungen eines dieser billigen Keywords und überweist mal schnell einige hundert Euro an Google, mit der Erwatung, die gebuchte Werbung wieder reinholen zu können. Leider geht dieser Plan nicht auf… noch ein frustrierter Werbetreibende, der mit billigen Keywords Werbekosten einsparen wollte.
Kostenpflichtige Werbung buchen oder auf „Plan B“ umsteigen?
Kein Werbenetzwerk wird den Werbetreibenden warnen, wenn dieser zu unerfahren ist oder einfach Geld einsparen möchte und billige Werbung bucht. Der Werbetreibende wird selbst herausfinden müssen inwiefern er mit der Werbung Gewinne und Verluste einfährt. Wer es herausfinden möchte, bitte.
Ich erinnere mich nur an einige meiner letzten Google- und Facebook-Kampagnen zurück und sehe die horrenden Klickpreise vor meinem geistigen Auge… Werbung buchen und Gewinne einfahren setzt heute extrem gut optimierte Webseiten voraus! Natürlich mit einer optimierten Newsletter-Kampagne als Verstärkung.
Meinen Plan B zur Trafficgenerierung verfolge ich bereits seit fast drei Jahren und dieser befreit einen Webmaster von jeglichen Werbekosten! Es geht darum einen Wert zu schaffen und die Besucher über die Suchmaschinen auf die Website/Blog zu holen. Die Qualität des Inhaltes muss stimmen, sonst wird Google stur schalten und sämtliche Webseiten Ihrer Website ignorieren. Wer jedoch Wissen mit anderen teilt, wird aber irgendwann von Google eine Chance bekommen.
Das Ganze ist sicherlich auch eine Nischenfrage, aber wenn die Website (der Inhalt) gut ist, anfängt Besucher anzuziehen und auch langsam einige Backlinks reinkommen, beginnen auch die Besucherzahlen zu steigen; was natürlich sehr erfreulich ist für die Website-Betreiber, die komplett auf kostenlosen Besucherstrom umsteigen wollen.
Tags: AdWords, Besucher, Facebook, Internet, Traffic, Werbung buchen







Von: Blog-Artikel-Sammlung 8 | Blog | Social Media | Media Network | Geld verdienen | money2010.de
Am: 20. August 2011
[...] Der “Webseitenvermarkter” kam mit einem Artikel über “Werbung Buchen im Internet“! [...]
Von: Esa
Am: 3. November 2011
Besonders wenn Sie ein Anfänger als Webmaster sind, können die Kosten von bekannten grossen Werbesystemen schon fürchterlich hoch sein. So hoch, das es macht kein Sinn. Ich kenne es gut. Sie müssen eventuell Ihre Budget ganz flach halten und unnötige Risiken vermeiden. Da brauchen Sie Jedermanns Gelegenheiten für sich zu werben.