Der Plan bei Newsletter-Marketing

Veröffentlicht am: 11. Juli 2011

Im letzten Teil des Newsletter-Marketing Kurses haben Sie erfahren, dass man Newsletter-Marketing als eine Art Lebensversicherung betrachten kann. Letztendlich läuft alles darauf hinaus, dass man mit dem eigenen Newsletter und der steigenden Anzahl an Newsletter-Lesern immer mehr Sicherheit bekommt – eine finanzielle Sicherheit. Denn… mit dem Versand eines einzigen Newsletters, der an tausende Abonnenten rausgeht, kann man, wenn man den Text der E-Mail marketingtechnisch wirkungsvoll gestaltet, mit nur einmal drücken auf den Versandknopf gutes Geld verdienen.

Die Probleme/Hürden dabei sind:

a.) Eine Liste mit mehreren tausend Abonnenten aufzubauen ist nicht einfach.

b.) Eine hohe Abschlussrate mit einem Newsletter zu erzielen setzt solides Marketing-Know-how voraus.

c.) Für sehenswerte Einnahmen wird ein ausgezeichnetes, relevantes Produkt benötigt.

d.) Bei Newsletter-Marketing zählt nicht die Masse, sondern die „Qualität“ der E-Mail-Adressen

Das sind Probleme/Hürden, mit denen sich jeder Newsletter-Betreiber beschäftigen muss. Lassen Sie uns das Ganze etwas ausführlicher besprechen.

a.) Eine große Liste mit vielen Abonnenten

Das ist ein großes Problem. Eine große Liste aufzubauen ist ein langfristiges Ziel. Auch wenn Ihnen an anderer Stelle jemand zu erzählen versucht, dass eine Liste aufzubauen einfach ist, will ich dass Sie wissen, dass genau dieser Schritt bei Newsletter-Marketing am meisten Probleme bereiten kann. Ähnlich wie das Betreiben von normalen Websites und Blogs, die auf Traffic (Besucher) angewiesen sind, so ähnlich ist es auch beim Aufbauen einer möglichst großen Liste mit Interessenten.

Wie wir noch später darauf zurückkommen werden, brauchen wir eine Interessenten-Liste und keine Liste mit Internetnutzern als Abonnenten, die nur durch falsche Versprechungen oder Fehlinformationen sich zum Newsletter angemeldet haben. Wir wollen den Newsletter an die Leute raus senden, die Interesse am „Inhalt des Newsletters“ haben. Haben die dieses Interesse nicht, ist es nahezu unmöglich einen Newsletter zu vermarkten.

b.) Eine hohe Abschlussrate mit einem Newsletter erzielen

Wie viel Geld man mit einem Newsletter verdienen kann, das hängt davon ab, wie gut der Betreiber sich mit Marketing auskennt. Wenn man nicht mit den richtigen Worten mit dem Interessenten kommuniziert, geht alles an seinem Kopf vorbei, und dieser wird sich auch nicht vom Produkt „X“ begeistern lassen – in eigenem Interesse sollte man keinen Verkauf durch Gewalt erzwingen wollen, sondern eher mit einer angemessenen Werbesprache den Interessenten zu einer Aktion „sanft“ bewegen.

Falsch würden Sie es machen, wenn Sie an Ihre Newsletter-Empfänger täglich Werbung raus senden würden. Das funktioniert nicht, da keiner der Abonnenten Ihre Newsletter lesen wird, wenn es offensichtlich ist, dass jeder Newsletter inhaltlich leer ist. Spätestens ab dem dritten oder vierten Newsletter, der randvoll mit Werbung ist, wird die Abmelderate in die Höhe schnellen. Besser wäre es ein System zu entwickeln. Zum Beispiel senden Sie nur jeden 5. Newsletter mit Geld verdienen Absichten raus, alle anderen Newsletter sind randvoll mit nützlichem, für den Abonnenten interessantem Inhalt.

c.) Das richtige Produkt finden

Jeder Newsletter braucht „das richtige“ Produkt. Je mehr Produkte Sie Ihren Abonnenten empfehlen können, die nicht auf taube Ohren stoßen, desto besser für Sie und Ihr Online-Geschäft. Dabei ist es unwichtig, ob Sie eigene Produkte oder Produkte Dritter durch Affiliate-Marketing Ihren Lesern empfehlen. Wenn das Produkt passt, werden Sie Geld verdienen!

Wenn Sie wissen welche Produkte die Leute, die Ihren Newsletter abonnieren, häufig im Internet kaufen, dann haben Sie einen gigantischen Vorteil gegenüber allen anderen Newsletter-Betreibern, die die Interessenten und ihre Kaufgewohnheiten nicht kennen und sich daher durch eine große Produktpalette „zum Bestseller-Produkt“ durchtesten müssen. Dieser Weg ist nicht nur aufwändig, sondern verschlingt auch viel Zeit und Geld.

d.) Newsletter-Marketing: Die Qualität der E-Mail-Adressen

Wenn Sie einmal getestet haben, welche Ergebnisse mit einer sauber aufgebauten Newsletter-Kampagne erreicht werden können, und welche Auswirkungen die „schnell eine Liste aufbauen“ Methoden auf Ihr Newsletter-Marketing haben, dann würden Sie sicher nie wieder versuchen, Ihrer Liste mit irgendwelchen „grauen Taktiken“ zu einer beachtlichen Größe zu verhelfen, sondern ausschließlich mit langfristigen, sicheren Methoden arbeiten.

Ich habe z.B. eine E-Mail-Liste gehabt, die ich mit der Hilfe einiger Affiliates aufbauen konnte, die versuchten über Paidmailer Geld mit meinem Partnerprogramm zu verdienen. Anfangs lies ich meine Affiliates Ihren Job selbst erledigen und mischte mich in Ihre Arbeit nicht ein und hoffte darauf, dass früher oder später einfach jeder der Partner merken müsste, dass man mit Paidmailer-Traffic hoffnungslos verloren ist.

Durch den Paidmailer-Traffic wurde so eine Liste mit knapp 600 Abonnenten aufgebaut. Nach einigen versendeten E-Mails und absolut keiner Reaktion von der Seite der Abonnenten erkannte ich schnell, dass meine E-Mails einfach nicht geöffnet/gelesen wurden. So habe ich nach einigen weiteren Versuchen der Kommunikation mit der Liste und aufgrund der sich wiederholenden Reaktionslosigkeit der Leser, die gesamte Liste einfach gelöscht – bis heute habe ich diesen Schritt nicht bereut.

Wichtiger Tipp: „Es ist für Ihr Newsletter-Marketing überlebenswichtig, woher Sie Ihre E-Mail-Adressen beziehen, bzw. wie Sie Ihre Interessenten-Listen aufbauen!“

Der Newsletter-Marketing Kurs

Tags: , , , , , ,

AMS

[1] Kommentar

  1. Von: Affiliate Marketing Philipp Hirzberger

    Am: 26. Juli 2011

    Hallo!

    Vorab einmal gratuliere zu diesem Artikel! Du hast es wirklich auf den Punkt gebracht, was beim Newsletter-List Aufbau und dessen Betreuung wichtig ist.

    Neben Newsletter würde ich auch noch den Autoresponder nennen. Der Autoresponder emöglicht es mehrere eMails vorzuschreiben und dann gehen die Mails nach einander automatisch raus. Ich hab mal gelesen das ist das beste was im Internet Marketing erfunden wurde! ;-)

    Kleiner Tipp noch zum Abschluss: Die 4×1 Methode kann man durch Recycling von Blog-Postings etwas umgehen. Im Autoresponder über ein Thema schreiben oder einen Tipp geben. Dann auf den entsprechenden Blog Artikel verweisen. Wenn dort dann ein Affiliate Link drinnen ist, wird sich niemand daran stoßen.

Einen Kommentar schreiben