Achtung Spam – so führt E-Mail-Marketing nicht zum Erfolg!
Veröffentlicht am: 12. November 2010
E-Mail-Marketing ist eine Geheimwaffe eines Internetunternehmers! Wer auf E-Mail-Marketing verzichtet, der kann seinen Umsatz nicht maximieren. E-Mail-Marketing ist nur dann ein Umsatzturbo, wenn es richtig eingesetzt wird. Einige Internetnutzer haben scheinbar immer noch nicht verstanden, warum und wie man E-Mail-Marketing für sein Business einsetzen sollte.
Das Schlimmste, was man bei E-Mail-Marketing machen kann, ist andere Leute mit unterwünschten Werbe-E-Mails zu belästigen – das nennt man übrigens E-Mail-Spam. Bei korrektem E-Mail-Marketing muss der Empfänger zustimmen, dass er E-Mail-Post von Ihnen erhalten möchte. Dafür wurde das Double-Opt-In (DOI) Verfahren eingeführt.
Seriöses E-Mail-Marketing funktioniert so:
- Ein Interessent landet auf Ihrer Website
- Meldet sich freiwillig zu Ihrem Newsletter an (Ein Köder bewirk Wunder)
- Bekommt umgehend eine Bestätigungs-E-Mail mit einem Link
- Muss auf den Link klicken, um die Newsletter-Anmeldung zu bestätigen
- Durch den Klick hat dieser dem Versand von E-Mails zugestimmt (DOI)
- In jeder E-Mail muss ein Abmeldelink vorhanden sein
Wenn Sie diese Schritte bei E-Mail-Marketing in der richtigen Reihenfolge einhalten, dann sind Sie auf der sicheren Seite. Sollten Sie eines der Schritte auslassen, dann spielen Sie mit dem Feuer! Täglich bekomme ich E-Mail von Leuten, von denen ich noch nie etwas gehört habe. Vielleicht hatte ich mit diesen Leuten irgendwann mal eine kurze E-Mail-Kommunikation, mehr aber auch nicht – da bin ich mir sicher!
Ich erhalte also unerwünschte E-Mails, deren Empfang ich niemals zugestimmt habe. Laut dem Gesetzt ist diese Art von Werbung strengstens untersagt und verboten. Als Empfänger solcher E-Mails ist man berechtigt, den Absender der unterwünschten E-Mail Post abzumahnen. Eine Abmahnung kann locker mehrere tausend Euro kosten!
Einige Leute denken, dass diese berechtigt sind, einer Person Werbe-E-Mails zuzusenden, wenn sie mit dieser einmal E-Mail-Kontakt hatten, was böse enden kann. Bereits auf den ersten Blick solcher Werbe-E-Mails fällt auf, dass die Spam-E-Mails von Kopf bis Fuß voller Werbung sind und einen äußerst unseriösen Endruck machen.
Ob diese Leute nicht wissen, dass solche Art von E-Mail Werbung verboten ist, das denke ich nicht. Denn eine Sache ist klar: Wie auch ich, versuchen auch andere Empfänger mit dem Absender in Kontakt zu treten und zu versuchen, diesen freundlich zu bitten, den Versand solcher E-Mails zu unterlassen. Ich bin kein Mensch, der gleich bei kleinsten Unstimmigkeiten zum nächsten Rechtsanwalt läuft… ich denke, man kann mit Worten einiges bewegen.
Die E-Mail-Spammer müssten alleine an der Anzahl der Beschwerden irgendwann erkennen, was diese Art von Werbung bei den Leuten nicht besonders gut ankommt :)
Hier noch mal eine kurze Zusammenfassung, wie E-Mail-Marketing nicht funktioniert:
Verbotenes E-Mail-Marketing funktioniert so:
- Alle E-Mail-Adressen von Leuten sammeln, mit denen man irgendwann Kontakt per E-Mail hatte
- Foren, Blogs und Webseiten nach E-Mail-Adressen abzusuchen, um die frisch ergatterten E-Mail-Kontakte dann mit Werbe-E-Mails erfreuen zu können
- Bunte und auffällige Werbebotschaften zusätzlich mit Werbung schmücken und an alle E-Mail-Kontakte senden, auch wenn diese kein Interesse haben
- Auf Umsätze freuen, die leider ausbleiben werden
- Auf Beschwerden und Drohungen warten, die garantiert kommen werden, wenn man die Privatsphäre anderer Internetnutzer missachtet
Verbotenes E-Mail-Marketing führt nicht zum Erfolg, weil:
- die Empfänger aus vielen Zielgruppen bestehen (keine saubere Liste)
- die Empfänger dem Absender nicht trauen und bei diesem niemals etwas kaufen würden
- die Empfänger die meisten E-Mails von Unbekannten nach dem Öffnen sofort löschen
- da man als Absender nicht wissen kann, welche Interessen der Empfänger hat
- die Kosten für Abmahnungen die sehr geringen Einnahmen bei weitem Überdecken
Wenn Sie seriöses E-Mail-Marketing betreiben wollen, um Ihrem Online-Geschäft etwas Gutes zu tun, dann sollten Sie die Sache ernst angehen und nach den Regeln spielen. Nur wenn Sie nach den Regeln spielen, wird sich E-Mail-Marketing für Sie lohnen und Ihre Umsätze in jedem Fall steigern. Gegenteiliges E-Mail-Marketing führt nicht zum Erfolg und schadet Ihnen und Ihrem Online-Geschäft!
Was tun, wenn die eigenen Newsletter-Leser automatische E-Mails an Sie versenden?
Je größer Ihre Kontaktliste mit Interessenten ist, desto häufiger werden Sie E-Mails von den Leser erhalten, die Ihren Newsletter lesen. Meistens sind es E-Mails, die Sie darüber informieren, dass eine E-Mail beim Empfänger angekommen ist. Eine andere Sorte von E-Mails wird ebenfalls in Ihrem Postfach landen, die Werbung beinhalten wird.
Diese E-Mails werden automatisch vom Mailserver des Empfängers an den Absender (Sie) verschickt. Es ist sehr einfach einzurichten und dient für viele Internetnutzer als vollautomatisierter E-Mail-Beantworter. Nicht alle nutzen diesen Weg, um den Absender mit unerwünschter Werbung oder unwichtigen E-Mails zu belästigen.
Sie sollten dagegen vorgehen und einen Trick nutzen, um keine automatischen E-Mails von Ihren Interessenten zu erhalten. Denken Sie sich einfach eine E-Mail-Adresse aus, über die Sie nicht erreichbar sind. Auf diese E-Mail-Adresse sollte Ihr E-Mailserver nicht reagieren, z.B.: keineAntwort@Domain.de. Weil diese E-Mail-Adresse nicht existiert, kann der Mailserver des Empfängers Ihnen keine automatischen E-Mails zusenden. Diese E-Mail-Adresse benutzen Sie als Absender bei Ihren Newslettern.
Damit die Leser Ihres Newsletters Sie mit echten Anfragen immer erreichen können, müssen Sie in jeder E-Mail eine funktionierende E-Mail-Adresse in jedem Newsletter nennen, über die Sie erreichbar sind. Mit dem eben erwähnten Trick wollen Sie ja nur die automatischen E-Mails stoppen, die Leser sollten weiterhin mit Ihnen in Kontakt treten dürfen. Diese Maßnahme sorgt für weniger unerwünschte elektronische Post in Ihrem Postfach und macht das E-Mail-Marketing etwas angenehmer.
Tags: E-Mail-Marketing, E-Mail-Spam, unerwünschten E-Mails








Von: Patrick
Am: 12. November 2010
Laut dem Gesetzt ist diese Art von Werbung strengstens untersagt und verboten.
Trotzdem machen es die meisten. Und das nervt. Meisten bekommt man solche Emails, weil man irgendwann irgendwo sch für irgendwas angemeldet hat us seine Email-Adresse eingeben musste, und dann wird diese dann weiter gegeben, und irgendwann bekommt man dann diese XXX Werbung, für Männer, die an Potenzschwäche leiden. Deshalb rate ich jedem, eine Email-Adresse für Bekannte, Verwandte und eine Adresse für solche Dinge, wo man sich anmelden muss.
Von: Vitali
Am: 12. November 2010
@Patrick
Spam nervt nicht nur, sondern schadet auch dem E-Mail-Marketing seriöser Internetunternehmer. Das ist heute bereits so schlimm, dass die Internetnutzer – obwohl diese Vorteile in einem Newsletter für sich sehen, trotzdem Angst haben ihre E-Mail-Adresse preiszugeben, da diese zu gut wissen, wie schnell man mit unerwünschten Werbe-E-Mails überhäuft werden kann.
Von: Patrick
Am: 12. November 2010
stimmt, dies macht den Markt völlig kaputt, und unbrauchbar, weil ich kenne kaum jemand, der noch auf Emailwerbung reagiert.
Von: Vitali
Am: 12. November 2010
@Patrick
E-Mail-Marketing ist einfach nicht mehr so wirkungsvoll, wie noch vor einigen Jahren. Trotzdem ist E-Mail-Marketing das beste Instrument, um mehr Interessenten aus der Zielgruppe in Kunden umzuwandeln.