Der richtige Webhoster für Ihre Website
Veröffentlicht am: 7. Oktober 2010
Um Ihrem Projekt eine solide Grundlage zu bieten, brauchen Sie einen geeigneten Webhoster. Im Internet gibt es unzählige kleine und große Webhoster. Einige Webhoster sind empfehlenswert, anderen sollte man aus dem Weg gehen. Ich will jetzt keine Liste mit guten und schlechten Webhostern erstellen, da jeder Webhoster seine Stärken und Schwächen hat. Außerdem möchte ich keinen Webhoster schlecht machen und dessen Ruf schädigen.
Bevor ich Ihnen meinen Favoriten in Sachen Webhosting nenne, sollten wir uns zuvor näher anschauen, was einen guten Webhoster ausmacht, damit Sie für Ihr Projekt ein solides Fundament haben:
1.) Die Erreichbarkeit und bequeme Wartungszeiten
Eine Website ist nur dann besuchbar, wenn diese online ist. Ist Ihre Website nicht erreichbar, kann diese von potenziellen Kunden nicht besucht werden und Sie können kein Geld verdienen. Ein Webhoster sollte aus diesem Grund Ihre Website rund um die Uhr erreichbar halten. Eine Erreichbarkeit von 99% ist empfehlenswert. Das bedeutet: Ihre Seite ist an 99% der 365 Tage im Jahr erreichbar.
Ein sehr wichtiges Kriterium guter Webhoster sind bequeme Wartungszeiten. Wartungsarbeiten werden meist zu späten Stunden des Tages durchgeführt, an denen auf der Website nicht viel los ist. Jeder Server muss gewartet werden, das ist eine Tatsache. Die Software muss z.B. aktualisiert werden, oder es müssen einige Sicherheitsupdates nachinstalliert werden, dafür sind Wartungsarbeiten erforderlich.
Haben Sie z.B. einen Webhoster in den USA, so kann es vorkommen, dass die Wartungsarbeiten in den USA nachts stattfinden, was ja in Ordnung ist, jedoch haben Sie das Problem, dass während der Wartungsarbeiten es in Deutschland mittags ist. Die Website wäre dann für einige Stunden nur sehr schlecht oder im schlimmsten Fall überhaupt nicht erreichbar – und das tagsüber, wo die meisten Internetaktivitäten zu verzeichnen sind.
2.) Genügend Speicherplatz
Ein guter Webhoster bietet Ihnen viel Speicherplatz, damit Ihr Projekt genug Raum zum Wachsen hat. Bei kleineren Projekten sollten 500 MB reichen. Planen Sie ein großes Projekt, dann sollten Sie schon mehrere GB an Speicherplatz zur Verfügung haben.
3.) Der Traffic (Datenverkehr)
Wenn Ihre Website im Internet erreichbar ist, wird Traffic (Datenverkehr) verursacht. Je mehr Besucher eine Seite hat, desto mehr Traffic wird generiert. Traffic kostet den Webhoster Geld, daher limitieren viele Webhoster den monatlichen Datenverkehr auf wenige GigaBytes (GB). Haben Sie das Limit erreicht, müssen Sie für mehr Traffic, mehr Geld zahlen. Für den Anfang sollten 10 – 15 GB Datentransfer für ein mittelgroßes Projekt genügen.
4.) Weitere Domains aufschaltbar und Subdomains verfügbar
Sie können nicht genau einplanen, wie groß Ihr Projekt später sein wird. Es könnte sein, dass Sie nach einem Jahr eine weitere Domain (Internetadresse) brauchen, um eine Website z.B. aufzuteilen. Dafür sollte Ihnen der Webhoster erlauben, weitere Domains zu angemessenen Preisen aufzuschalten. Auch Sub-Domains sind sehr wichtig, wenn Sie ein großes Projekt später in mehrere Bereiche splitten möchten.
5.) E-Mail-Postfächer und Spamfilter
Abhängig von der Größe des Projektes, werden viele E-Mail-Postfächer gebraucht. In der Regel brauchen Sie pro E-Mail-Adresse ein E-Mail-Postfach. Ein wichtiges Feature ist ein eingebauter Spamfilter, der unerwünschte E-Mails beim Eingang automatisch ausfiltert, oder direkt löscht. Normalerweise werden Spamfilter für gutes Geld als “Zusatzleistung” angeboten. Manche Webhoster stellen dieses sehr wichtige Werkzeug sogar gratis zur Verfügung.
6.) PHP, MySQL und Cronjobs
Damit einige sehr wichtige Werkzeuge von Ihnen betrieben werden können, muss ein Webhoster auch technisch einiges bieten. So sollte Ihr Webhoster das Ausführen von PHP-Scripten ermöglichen, Ihnen einige MySQL-Datenbanken für die Speicherung von Daten zur Verfügung stellen und Ihnen durch CronJobs erlauben, dass Sie tägliche Prozesse automatisieren können.
7.) Einfache Administration
Sehr wichtig ist das einfache Verwalten Ihres Webhosting-Tarifes. Ob Sie neue Sub-Domains, E-Mail-Adressen, Autoresponder oder Datenbanken anlegen wollen, das geht nur, wenn Sie über eine einfache Administrationsoberfläche Ihren Webhosting-Tarif bequem managen können.
Meine Empfehlung für gutes Webhosting
Ich kann Ihnen nur einen Webhoster nennen, der mich vom Preis- Leistungsverhältnis überzeugen konnte. Dieser Webhoster überzeugt durch gute Preiste, guten Support, maximale Erreichbarkeit und ausgereifte Technik. Die Rede ist von AllInkl.com. Es ist ein deutscher Webhoster, bei dem ich selbst einige Projekte hosten lasse und ich bin sehr zufrieden.
Die Server sind schnell und nicht überfüllt, die Erreichbarkeit ist ausgezeichnet, worauf ich übrigens sehr viel Wert lege und die Verwaltung des Webhosting-Tarifes ist super einfach. Falls Sie einen eigenen Blog aufbauen wollen, dann können Sie z.B. direkt über die Administrationsoberfläche eine CMS-Software (Content-Management-System) Ihrer Wahl mit wenigen Klicks installieren, ohne sich mit der technischen Seite auseinandersetzen zu müssen.
Wenn Sie auf der Suche nach einem Webhoster sind, dann schauen Sie nicht auf den Preis, sondern achten Sie besser darauf, dass der Webhoster alle sieben oben genannten Voraussetzungen erfüllt, damit Sie Ihre zukünftigen Projekte auf einem soliden Fundament aufbauen.
Tags: CronJobs, Datenverkehr, Domain, Erreichbarkeit, MySQL, PHP, Spamfilter, Speicherplatz, Subdomain, Traffic, Webhoster, Website
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