Eine normale Website oder einen Blog erstellen?

Veröffentlicht am: 15. Juni 2011

Ich habe mir früher auch oft die Frage gestellt, ob ich lieber auf eine Blog-Software zurückgreife oder ob ich mich für eine ausgelegte Website-Software entscheiden soll, um ein neues Projekt zu realisieren. Im Laufe der letzten Jahre ist mir eine Sache klar geworden: Auf welcher Grundlage eine Website basiert, das hängt ganz von der Größe des geplanten Webprojektes ab. Des Weiteren sollte man natürlich beachten, dass, wenn man ein Projekt erst mit einer Content-Verwaltungs-Software aufgebaut hat, der Umstieg auf eine andere Software sehr Aufwändig, meist sogar fast unmöglich ist.

Da jedes so genannte CMS (Content Management System), das zur Verwaltung des Inhaltes auf einer Website eingesetzt wird,  anders arbeitet und auch die Webseiten, die dynamisch erstellt werden, oft einzigartige Strukturen aufweisen – besonders was die interne Verlinkung betrifft, ist alleine schon wegen der Linkstruktur der Website, ein Umstieg auf ein neues CMS oft sehr problematisch.

Wenn man z.B. ein ganzes Jahr lang mit der Blogsoftware „WordPress“ gearbeitet hat, dann wird nach dieser Zeit ein Umstieg auf eine andere Blogsoftware oder ein auf normale Websites ausgelegte CMS mehr als Aufwändig sein – den Aufbau, die Struktur des alten Blogs und das alte Design auf das neue Verwaltungs-System zu übertragen, das ist ein hartes Stück Arbeit.

Aus diesem Grund sollte man sich bei einem neuen Projekt für eine einzige Verwaltungs-Software entscheiden und dabei bleiben!

Welches CMS für welchen Zweck?

Wenn Sie vorhaben auf Ihrer Website viel Inhalt zu veröffentlichen und diesen Prozess so schnell wie möglich abwickeln möchten, dann ist in diesem Fall eine Blogsoftware die beste Wahl. Nicht nur irgendeine Blogsoftware, sondern die beste, die es heute auf dem Markt gibt: WordPress. Ich habe bereits vor einiger Zeit eine Anleitung zusammengestellt, die erklärt, wie man einen eigenen WordPress Blog erstellen und leicht managen kann.

Wenn Sie sich darauf konzentrieren wollen viel Inhalt zu erstellen, dann wollen Sie sicher Ihren Blog als Trafficquelle nutzen. Sie wollen also kostenlose Besucher über Suchmaschinen gewinnen und diese dann weiter vermarkten. Hierfür ist eben eine Blogsoftware die bessere Wahl. Zwar kann man die WordPress-Software entsprechend modifizieren, sodass ein Blog nicht mehr wie ein Blog aussieht, dies jedoch können nur Profis, die verstehen, wie WordPress funktioniert.

Wenn Sie von Anfang ehe eine richtige Website haben wollen, die nicht wie ein Blog aussieht, Ihnen jedoch trotzdem die Freiheit gewährt, schnell frischen Inhalt auf Ihrer Website zu veröffentlichen, dann empfehle ich für diesen Zweck die CMS: WebsiteBaker. Dabei handelt es sich um eine kostenlose Website-Lösung, die schnell einzurichten ist und von Haus aus  für Suchmaschinen optimiert ist. Hiermit lassen sich ohne HTML-Kenntnisse die aufwändigsten Websitestrukturen realisieren.

Was sollte man bei einfachen, kleinen Webprojekten machen?

Es ist nicht empfehlenswert bei kleinen Projekten auf eine CMS-Software zurückzugreifen. Wenn Sie bereits bei der Planung wissen, dass Ihre Website entweder ein Infoseite, eine Affiliate-Seite, ein LandingPage oder eine einfache Verkaufsseite werden wird, dann ist hierfür eine komplexe Website-Lösung nicht geeignet. Es ist in diesem Fall einfach NICHT die beste Lösung.

Stellen Sie vor, Sie wollen 10 kleine LandingPages bauen, die nur einen Job haben: Die Besucher zu einem Newsletter-Eintrag zu bewegen. Wenn Sie hierfür z.B. WordPress einsetzen würden, dann müssten Sie einen WordPress Blog 10x aufsetzen (bei 10 unterschiedlichen Domains), einrichten und jeweils mit einer statischen Website versehen, die die Webbesucher in Newsletter-Abonnenten umwandeln soll.

Eine solche LandingPage würde unheimlich viele Ressourcen verschlingen und das nur für paar Zeilen HTML-Code. Bei solchen Minijobs ist der Einsatz einer CMS-Software völlig übertrieben und ungeeignet. Kein professioneller Webdesigner oder Marketingexperte würde Ihnen raten, für einfache Webprojekte auf eine ressourcenhungrige CMS-Software zurückzugreifen. Diese Arbeit schafft auch eine simple, statische Webseite, die Sie bequem mit einem HTML-Editor erstellen können.
 
Für alle Projekte, die nicht für Inhalterstellung vorgesehen sind, verwende ich seit Jahren einfache Webseiten, die alleine schon wegen dem einfachen Aufbau schneller erstellt sind, als wenn man eine komplexe Website-Lösung installieren und einrichten würde. Natürlich muss man aber zumindest die HTML-Grundlagen beherrschen, um solche einfachen Webseiten erstellen zu können. In diesem Fall können Sie auch für ein paar Euros einen Webmaster mit der Erstellung einer einfachen Webseite beauftragen.

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AMS

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