Alternative für PDF – Ein etwas anderes Format für eBooks

Veröffentlicht am: 15. November 2010

Auch Sie kennen eBooks und wissen, dass die meisten eBooks PDF-Dateien sind, die man herunterladen und mit einem PDF-Reader lesen kann. Das PDF Format hat sich durchgesetzt und alle Infomarketer, die eigene Informationen anbieten, gehen den einfachsten Weg, um die Informationen auszuliefern. Ich nutze selber PDF für meine Gratis-Reports und Infoprodukte, jedoch bin ich der Meinung, dass es ein besseres Format für alle Arten von Infoprodukten gibt.

Der Verkauf von Zugangsdaten – Ein Blog für registrierte Nutzer – das neue Format für eBooks?

Können Sie sich das vorstellen? Sie müssen Ihre Produkte nicht mehr ausliefern, sondern nur die Zugangsdaten zu einem geschützten Blog? Das Ganze lässt sich auch in der Praxis realisieren und läuft folgendermaßen ab:

Schritt 1: Sie installieren einen neuen Blog, füllen diesen mit Kategorien und allen nötigen Inhalten. Je übersichtlicher Ihre Informationen geordnet sind, desto besser.

Schritt 2: Sie setzen eine einfache Verkaufsseite auf, wo Sie Ihr neues Produkt vorstellen. Weisen Sie auf der Verkaufsseite die Besucher darauf hin, dass diese kein eBook (keinen Download) kaufen, sondern einen Zugang zum geschützten Bereich des Blogs.

Schritt 3: Sie kümmern sich um den technischen Teil. Der Kunde muss nach dem Kauf auf eine Registrierungsseite weitergeleitet werden, wo er einen Account anlegen muss, um Zugang zum geschützten Bereich zu bekommen. Natürlich dürfen einfache Nutzer keinen Account anlegen, sondern nur zahlende Kunden.

Schritt4: Der Kunde hat lebenslangen Zugang zum Blog und darf sich 24h am Tag in den geschützten Bereich des Blogs einloggen, um auf Ihre Informationen zuzugreifen.
Diese Schritte lassen sich mit einem WordPress Blog und ein wenig Webmaster KnowHow schnell realisieren.

Hier sind nützliche Ressourcen für die Einrichtung:

WordPress Blog – Software (kostenlos)
WordPress Blog - Themes (kostenlos)

Wenn Sie sich mit der Installation oder den technischen Dingen überhaupt nicht auskennen, dann ersteigern Sie bei JobDoo.de einen Webmaster  und beauftragen Sie diesen einen WordPress Blog für Sie zu installieren und einzurichten. Als Zahlungsanbieter ist Micropayment die beste Wahl.

Ein Blog soll PDF eBooks ablösen, das ist schön und gut, aber wo sind die Vorteile?

Natürlich muss es auch einige Vorteile geben, damit sich der Einsatz von Blogs lohnt, die nur den Kunden freien Zugang zu den Informationen gewähren.

Hier sind die Vorteile:

1.) Einfache Aktualisierung der Inhalte

Bei PDF-Dateien müssen Sie an alle Kunden bei kleinsten Updates eine neue Version Ihres Produktes zuschicken. Bei einem Blog ist dieser Schritt völlig unnötig, denn Ihr Blog ist immer aktuell. Sie brauchen nur die Änderungen auf Ihrem Blog vornehmen, schon haben alle Kunden Zugriff auf immer aktuelle Informationen.

2.) Kein PDF-Diebstahl mehr!

Eine PDF-Datei kann man nach dem Kauf beliebig oft kopieren und an alle Freunde und Verwandte per E-Mail zuschicken. Bei einem Blog mit einem geschützten Bereich ist es nicht so einfach. Man kann zwar die Zugangsdaten weitergeben, aber Sie können mit einigen WordPress Plugins die Aktivitäten der registrieren Nutzer beobachten.

WordPress-Plugin: WassUp

So kann man z.B. feststellen, wann ein User mit welcher IP eingeloggt war. Sind zur selben Zeit zwei Nutzer gleichzeitig eingeloggt und haben denselben Benutzernamen, so können Sie sicher sein, dass ein Nutzer sehr großzügig mit seinen Zugangsdaten war. Sie brauchen diesen Account zu deaktivieren, schon haben die Diebe keinen Zugriff mehr auf Ihre kostenpflichtigen Informationen.

3.) Immer in Kontakt mit Ihren Kunden!

Sie können alle Nutzer nach dem Einloggen auf eine spezielle Seite weiterleiten, wo Sie entweder Upgrade-Möglichkeiten für Ihr Produkt anbieten, andere Produkte empfehlen, oder auf Ihren Newsletter aufmerksam machen. Sie haben immer Kontakt zu Ihren Kunden und können an jedem Kunden mehrfach verdienen. Beim Verkauf von PDF-eBooks ist das nur möglich, wenn Sie E-Mail-Marketing betreiben.

Fazit:

Ich habe diesen Trend der Informationsbereitstellung bereits in den USA beobachtet. Bei eBooks, die Informationen beinhalten, die ständig aktualisiert werden müssen, kann der Verkauf von Zugangsdaten für einen geschützten Bereich sehr viel Zeit und Arbeit ersparen. Sollten Ihre Informationen nie “altern”, so können Sie weiterhin das PDF-Format für die Auslieferung Ihrer Informationen nutzen. Welches Format für Sie das richtige ist, hängt sehr stark von der Art der Informationen ab, die Sie anbieten.

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GELDFRITZ

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