WordPress Sicherheit und Geschwindigkeit
Veröffentlicht am: 28. Juli 2011
In diesem Jahr nutze ich öfter den je die kostenfreie WordPress Software für meine Nischenprojekte. Die meisten dieser kleinen Projekte, die fast ausschließlich zu Testzwecken erstellt werden, lasse ich auf ganz normalem Sharedhosting (Man teilt den Server mit vielen anderen Domains) laufen. So musste ich leider in den letzten Tagen feststellen, dass eben diese kleinen Nischenprojekte die Server auslasten sollen – zumindest ist der Webhoster dieser Meinung.
Nach einigen einfachen Tests fand ich heraus, dass bei der Auslastung gerade WordPress zum größten Teil die Schuld tragen könnte. Am Anfang wollte ich das nicht glauben, aber nach einigen Testumzügen der Nischenprojekte stellte sich heraus, dass die Serverlast rapide abnahm. Dadurch ist bewiesen, dass die WordPress-Software, auch wenn ein Projekt noch nicht besonders groß ist, von einem Server eine Menge Ressourcen abverlangt.
Der Grund, warum WordPress mittlerweile so Ressourcenhungrig geworden ist, liegt an der kontinuierlichen Weiterentwicklung dieser Software. Wenn man sich die ersten WordPress Versionen anschaut und dann mit der aktuellen Version vergleicht, wird folgendes klar: WordPress leidet unter Übergewicht!
Das hört kein Blogger gerne, aber das ist leider die Wahrheit.
Der Code von WordPress muss optimiert und schlanker gemacht werden!
Da die WordPress-Software so verbreitet ist und immer öfter von Leuten mit schlechten Absichten attackiert wird, waren die WordPress-Entwickler in den letzten Jahren mit steigender Tendenz gezwungen, WordPress sicherer zu machen. Es wurden immer mehr Lücken geschlossen und – wie es leider den Anschein hat – mussten Geschwindigkeitseinbussen in Kauf genommen werden.
Fachleute gehen sogar einen Schritt weiter und deuten darauf hin, dass bei der Programmierung von WordPress sehr schlampig gearbeitet wird. Der Code soll nicht sauber geschrieben und nicht optimiert sein. Ich bin Hobby-Programmierer und für mich sieht der Quellcode von WordPress auch nicht optimal aus. Ich würde es zumindest anders machen.
Ich bin mir sicher, dass ich in Zukunft – wie bereits seit vielen Monaten geplant – ein eigenes CMS basteln werde. Derzeit fehlt mir dafür jedoch leider die Zeit, daher bin ich angewiesen bei WordPress zu bleiben.
Wie nutzt man WordPress optimal?
Der Hauptfokus sollte darauf gerichtet werden, dass ein WordPress-Blog schnell und rund läuft. Als Nutzer hat man hier nur begrenzte Möglichkeiten mitzuwirken. Die am meisten unterschätzte WordPress-Bremse sind Plugins. Wie jedem bekannt sein sollte, kann man die WordPress Software mit Plugins Dritter (Erweiterungen) individuell anpassen.
Hier ein guter Ratschlag betreffend Plugins für WordPress-Nutzer:
Nutzen Sie so wenige Plugins wie nur möglich!
Derzeit habe ich etwa 8 Plugins in fast jedem meiner WordPress-Blogs installiert. Das sind nur die wichtigsten Plugins, die die Benutzbarkeit meines Blogs verbessern sollen. Einige davon sorgen sogar für effizienteres Bloggen. Ich nutze keine Plugins, die ich nicht wirklich benötige. Trotzdem, wie bereits weiter oben geschildert, fressen meine Blogs viele Serverressourcen.
An Ihrer Stelle – sollten Sie WordPress nutzen – würde ich zuerst alle Plugins, die nicht benötigt werden, deaktivieren und löschen. Das wird in vielen Fällen die Ladezeit eines Blogs verbessern und sich positiv auf die Auslastung des Servers auswirken. Des Weiteren würde ich beim Bloggen nur so wenige Grafiken nutzen, wie nötig. Grafiken erhöhen die Ladezeit einer Webseite beachtlich. Einfacher Text dagegen bringt einem Blog wesentlich mehr, als übertrieben viele Bilder oder gar Videos, die von einem externen Server geladen werden.
Fazit: Die WordPress-Software
Auch wenn ich in diesem Beitrag die WordPress-Software kritisch bewertet habe, ist diese – im Vergleich zu vielen anderen Blog-Scripten – sehr viel komfortabler, suchmaschinenfreundlicher und gesünder für Blogprojekte, als viele andere kostenlose Blog-Scripte auf dem Markt. Es gibt meiner Meinung nach nur sehr wenige gute Blog-Scripte, WordPress zählt auf jeden Fall dazu. Daher werde auch ich weiterhin WordPress nutzen und empfehle auch Ihnen den Einsatz dieser Blog-Software, trotz einiger kleiner Macken.
Tags: Blog, Geschwindigkeit, Optimierung, Ressourcen, Sicherheit, WordPress







Von: Blog-Artikel-Sammlung 5 | Blog | Social Media | Media Network | Geld verdienen | money2010.de
Am: 30. Juli 2011
[...] Auf “Webseitenvermarkter” gibt es einen super Artikel zu “WordPress Sicherheit und Geschwindigkeit“! [...]