Wie Sie WordPress auf Ihrer Domain installieren
Veröffentlicht am: 15. Februar 2011
Um einen WordPress Blog zu installieren, muss man kein Profi sein, aber es werden einige Webmaster Erfahrungen vorausgesetzt. Da ich nicht weiß welchen Webhoster Sie nutzen, werde ich die Installation nur checklistenartig erklären. Wenn Sie diese Arbeit nicht selber machen wollen, dann können Sie sicher für etwa 10 – 15€ einen Webmaster bei JobDo.de mit der Installation Ihres Blogs beauftragen.
Diese Person wird auch ohne eine Anleitung diese Arbeit in weniger als einer halben Stunden abgeschlossen haben. Wenn Sie diese Arbeit sich zutrauen, dann lesen Sie einfach weiter…
Was Sie für das Installieren eines WordPress-Blogs benötigen
Grundvoraussetzungen:
Software:
- WordPress Software (Hier herunterladen)
- Ein FTP-Programm für den Datentransfer (Hier herunterladen)
- HTML- und PHP-Editor (Hier herunterladen)
Wie Sie Schritt für Schritt WordPress installieren
Hier angekommen sollten Sie eine Domain für Ihren Blog besitzen und auch Webhosting gemietet haben. So geht’s weiter:
Schritt 1: WordPress Software herunterladen
Als erstes sollten Sie die aktuelle WordPress Software von der offiziellen Webseite herunterladen. Folgen Sie einfach dem Link aus den Voraussetzungen, und laden Sie sich die neueste WordPress Version in deutscher Sprache auf Ihren PC herunter.
Schritt 2: Heruntergeladenes WordPress Archiv entpacken
Die WordPress Software ist höchstwahrscheinlich in ein Archiv gepackt, das von Ihnen entpackt werden muss. Bei den meisten Betriebssystemen ist ein Entpackprogramm bereits vorinstalliert, daher sollten Sie dafür keine zusätzliche Software benötigen.
Schritt 3: FTP-Klienten herunterladen
Damit Sie die WordPress Rohdaten auf Ihren Webspeicher übertragen können, benötigen Sie dafür einen FTP-Klienten. Ein kostenloser Klient ist FileZilla. Den Downloadlink für diese Freeware finden Sie bei den Voraussetzungen. Nach dem Herunterladen sollten Sie dieses Programm gleich installieren.
Schritt 4: HTML- und PHP-Editor installieren
Sie brauchen einen PHP-Editor, damit Sie eine bestimmte Datei vor der Installation anpassen können. Ein ausgezeichneter Editor ist PSPad. Auch hierfür finden Sie den Link bei den Voraussetzungen.
Schritt 5: Eine Mysql-Datenbank anlegen
WordPress speichert sämtliche Daten in eine Mysql-Datenbank. Wenn Sie einen guten Webhoster haben, dann dürfen Sie mehrere Mysql-Datenbanken anlegen. Bei AllInkl.com Webhosting müssen Sie sich nur in Ihren Webhosting-Account einloggen und Sie finden in der Navigation sofort einen entsprechenden Link für die Datenbankverwaltung. Bei Fragen, wie Sie eine Datenbank erstellen, wenden Sie sich bitte an Ihren Webhoster. Merken Sie sich unbedingt die Zugangsdaten der erstellten Datenbank, da Sie diese sehr bald brauchen werden.
Schritt 6: Einen FTP-Zugang einrichten
Es ist sehr wahrscheinlich, dass Sie noch einen FTP-Nutzer erstellen müssen, damit Sie auf Ihren Webspeicher über FileZilla zugreifen können. Auch diese Aufgabe können Sie über Ihren Webhosting-Account erledigen.
Schritt 7: Die „wp-config-sample.php“ Datei editieren
In die „wp-config-sample.php“, die in dem entpackten WordPress-Verzeichnis vorzufinden ist, müssen die Mysql-Zugangsdaten noch editiert werden. Öffnen Sie dazu diese Datei mit dem PSPad-Editor und editieren Sie diese vier Zeilen:

Die Zugangsdaten finden Sie in Ihrem Webhosting-Account, nachdem Sie eine Datenbank angelegt haben. Sie müssen nur diese vier Zeilen editieren, die ich auf der Grafik rot unterstrichen habe. Anschließend müssen Sie die Änderungen nur noch abspeichern und können den PSPad-Editor schließen.
Schritt 8: Die „wp-config-sample.php“ umbenennen
Jetzt müssen Sie die Datei „wp-config-sample.php“ in „wp-config.php“ umbenennen, damit Sie WordPress später ohne Umwege und direkt installieren können.
Schritt 9: Auf Ihren Webspeicher zugreifen
Jetzt müssen Sie den FTP-Klienten FileZilla starten und einen neuen Server anlegen. Die FTP-Zugangsdaten finden Sie in Ihrem Webhosting-Account. Viele Webhoster bieten sogar ausführliche Anleitungen an, damit die Kunden erfahren, wie sie FileZilla richtig einrichten. Nach der Einrichtung sollten Sie auf Ihren Webspeicher zugreifen können.
Schritt 10: WordPress Rohdaten auf den Webspeicher hochladen
Sie haben es fast geschafft. Sie müssen den gesamten Inhalt (Dateien und Ordner) in dem entpackten WordPress-Verzeichnis markieren und diese in das Hauptverzeichnis Ihres Webspeichers rüberziehen. Danach kann es bis zu 10 Minuten oder noch länger dauern, bis alle Dateien und Ordner auf dem Server hochgeladen sind.
Schritt 11: Die berühmte „5-Minuten-WordPress-Installation“
Sobald alle Dateien hochgeladen sind, rufen Sie in Ihrem Browser Ihre Domain auf, auf der Ihr WordPress Blog installiert werden soll. In Ihrem Browserfenster sollte die Installationsroutine von WordPress starten. Jetzt müssen Sie nur noch den Blog-Titel, den Benutzernamen, ein Passwort und Ihre E-Mail-Adresse eintragen, damit Ihr Blog auf der Domain fertig installiert werden kann. Sind alle Felder ausgefüllt, klicken Sie auf die Schaltfläche „WordPress installieren“.
Danach ist Ihr Blog installiert und Sie können sich in die Administrations-Oberfläche mit Ihren Zugangsdaten einloggen, um sich den ersten Eindruck von WordPress zu machen.
Hinweis: Alle diese Schritte habe ich, genau so wie beschrieben, erledigt, um WordPress auf einer meiner Domains zu installieren. Die Installation ist gelungen. Wenn Sie also Probleme bei der Installation haben, dann fangen Sie ganz von vorne an und wiederholen Sie alle Schritte 1×1, dann werden auch Sie Ihren WordPress Blog erfolgreich installieren.
Sollten Sie bei einzelnen Schritten Schwierigkeiten haben, dann ist Ihre erste Adresse YouTube.com. Dort finden Sie zu allen einzelnen Schritten passende Videos, die Ihnen erklären, wie Sie den jeweiligen Schritt erfolgreich meistern.
Tags: Blog installieren, Domain, FTP, HTML-Editor, Installation, MySQL, WordPress








Von: Gerscher
Am: 15. September 2011
Danke!” War eine große Hilfe für mich, weil ich gerade erst mit diesem Thema angefangen hatte. Diese Seite kann man echt weiter empfehlen.
Von: Biene
Am: 3. Oktober 2011
Sehr interessante Artikel. Ich stöbere gern in solchen Ausführungen herum um mir noch Tipps und Ratschläge zu holen. Ich selbst arbeite auch mit WordPress und liebe diese einfache System. Aber dazu lernen kann man immer etwas. Vielen Dank an diesen Seitenbetreiber!
Gruss Biene